Bild 2G Energy AG, Heek
Christian Grotholt, CEO und Vorstandsvorsitzender der 2G Energy AG, Heek.

„Für uns ist es ein Geschenk, dass wir in der Lage sind, profitables Wachstum und Nachhaltigkeit eben nicht als Widerspruch zu erleben, sondern wirklich auch möglich zu machen. (Wir zeigen Alternativen auf,) sich vernünftig mit Energie zu versorgen, ohne der Umwelt weiter zu schaden.“

Der Herausforderung, Angebot und Nachfrage jederzeit optimal aufeinander abstimmen und bedienen zu können, hat sich die 2G Energy AG mit Sitz in Heek gern gestellt. Das Unternehmen baut dezentral installierte Kraft-Wärme-Kopplung-Anlagen (KWK) und Blockheizkraftwerke (BHKW), die mittels verschiedener Gase – Erdgas, Biogas, Klär-, Gruben- und Deponiegas – Strom und Wärme erzeugen. Darüber hinaus hat die 2G Energy AG ihre Anlagen für den Einsatz mit reinem Wasserstoff umgerüstet.

Der Vorteil: Überschüsse aus Solarenergie und Windkraft können in eben diesen KWK/BHKW gespeichert und bei Bedarf, also wenn weder die Sonne scheint noch der Wind weht, abgegeben werden. Indem genau dieser zeitliche Versatz überbrückt wird, ist jederzeit und vollkommen klimaneutral eine Versorgungssicherheit von Mensch und Wirtschaft gewährleistet. Nicht umsonst spricht das Unternehmen von „einer Art ‚Backbone-Technology‘, also einer Rückgrat-Technologie“, die gleichzeitig beweist, wie viel Potenzial in (alt-)bewährten Verfahren steckt.

2G Energy arbeitet „daily for future“

Dass sie den zweiten Platz beim Umweltwirtschaftspreis.NRW 2020 belegt haben, freut Christian Groholt, CEO und Gesicht des UWP.NRW 2022, „unheimlich. Es ist eine Auszeichnung fürs Team. Es ist ein Ansporn, auch in den nächsten Jahren nicht nachzulassen beim hoffentlich erfolgreichen Umsetzen der Energiewende – auch hier bei uns in Nordrhein-Westfalen.“ Und so scharrt das im Durchschnitt 37 Jahre junge Team weiter mit den Hufen. Und arbeitet nicht nur „fridays for future, sondern daily for future“.

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