Bild REGUPOL BSW GmbH
Rainer Pöppel, Geschäftsführer der REGUPOL BSW GmbH, Bad Berleburg.

„Wir haben Produkte entwickelt, die darauf basieren, dass Rohstoffe, die schon einmal ein Leben hatten, wiederverwendet werden, das heißt also ein zweites Leben, was oftmals auch länger ist als das erste Leben des Produktes selbst.“

Gleich mehrfach nachhaltig arbeitet die REGUPOL GmbH mit Sitz in Bad Berleburg: Der Hersteller weichelastischer Materialien für die Sport- oder Bauanwendung hat ein Verfahren entwickelt, bei dem Granulate aus dem Recyclingprozess und Bindemittel miteinander vermischt und zu neuen Produkten geformt werden. Diese wiederum können erneut recycelt werden, sodass eine nahezu perfekte Kreislaufwirtschaft entstanden ist.

Etwa 90.000 Tonnen Gummi und gummiähnliche Rohstoffe werden auf diese Weise Jahr für Jahr recycelt – sehr viel Material, das sonst anderweitig entsorgt werden müsste. „Wenn man einen Blick in die Medien wirft, wie viel Abfall jedes Jahr in Deutschland und auf der ganzen Welt zustande kommt und wie viel davon vermeidbar ist, dann muss sich jeder die Frage stellen: Inwiefern kann man denn ein Teil einer solchen Problemlösung sein?“, bringt Geschäftsführer Rainer Pöppel die Motivation seiner rund 500 Mitarbeiter:innen auf den Punkt.

Stolz auf „Herthablau“

Besonders stolz ist das Unternehmen, dessen Historie bis in die 1950er-Jahre reicht, auf die blaue und nicht wie sonst üblich rote Laufbahn im Berliner Olympiastadion, die auf Kundenwunsch hin entwickelt und produziert wurde. Entstanden ist der Belag „Herthablau“, der mittlerweile weltweit kopiert wurde.

Ebenso stolz ist das Unternehmen, beim Umweltwirtschaftpreis.NRW 2020 den dritten Platz belegt zu haben, indem der Hersteller eindrucksvoll bewiesen hat, dass es viel schöner ist zu recyceln als wegzuschmeißen.

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